Das Papier ist der Ort, wo bisweilen etwas entsteht, das einen Augenblick lang als Erinnerung aufblitzt. Manchmal kommt dabei die Schwelle zum Vorschein, auf der Innen und Außen verschmelzen. Die Figuren der Wahrnehmung drehen sich um ihre eigene Achse und zeigen verschiedene Ansichten. Sie sind miteinander verbunden durch wiederkehrende Farben und Formen.
Mein besonderes Interesse gilt der Haltung des Körpers und dem Blick als Ausdruck psychischer Zustände. Häufig kombiniere ich Zeichnungen mit eigenen Gedichten.
Es entstehen Aufzeichnungen als Artikulation des Körpers. Der Farbraum wird so zum Sprachraum und umgekehrt.